
So trivial die Regel um den falschen Läufer auf den ersten Blick erscheint, in der praktischen Partie ist sie es nicht - dafür sei als Beispiel hier folgendes Endspiel zwischen Kajakin und Sutovsky angeführt. Soll Sutovsky hier mit 1. ... Kd6 in ein Endspiel mit dem falschen Läufer abwickeln oder nicht?
Die Anwendung des Schachwissens in der letzten Phase der Partie offenbart immer wieder den Unterschied zwischen Amateur und Meister. Während der Amateur die Remisstellung sofort erkennt, wenn sie auf dem Brett erscheint, kann der Meister dieses Wissen s ... Weiterlesen »
Verfasst von ChessCoach am 1. September 2010 - 21:07
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Das Endspiel König, Läufer und Bauer gegen den König ist auf Grund des immensen Materialvorteils eigentlich immer gewonnen - aber eben nicht immer! Wenn es sich bei dem Bauern um einen Randbauern handelt, so ist schon die Feldfarbe des Läufers zu beachten - deckt er das Umwandlungsfeld ab oder nicht? Und falls er das Umwandlungsfeld nicht beherrscht, muss geprüft werden, ob der verteidigende König die Ecke erreicht oder nicht.
Dies alles gilt es bei der Einschätzung eines solchen Endspiels zu beachten. Der Grund dafür ist der Tatsache geschuldet, dass stärkere Seite den verteidigenden Läufer nicht aus der Umwandlungsecke vertreiben kann, wenn der Läufer nicht das Eckfeld kontrolliert. Erreicht der Verteidiger eines der Schlüsselfelder in der Ecke, kann er Remis durch Patt erzwingen. ... Weiterlesen »
Verfasst von ChessCoach am 24. August 2010 - 21:20
ChessCoach's blog | Neuen Kommentar schreiben Derzeit findet in enger Zusammenarbeit mit den Schachfreunden NordOst Berlin das erste "Inside Chess Trainingscamp" am Wandlitzsee statt! Vom 14.08. bis zum 19.08. bieten wir 20 Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Schach zu spielen und Schach zu lernen, ihrem Hobby nachzugehen. Neben verschiedenen Trainingseinheiten zu den Themen Taktik, Eröffnung und Endspiel ist aber auch genügend Zeit für das freie Spielen, für Schachturniere, baden, wandern, Fußball, ...
Für dieses Camp haben wir die Villa Frieda, idyllisch am Wandlitzsee gelegen, angemietet. ... Weiterlesen »
Verfasst von ChessCoach am 16. August 2010 - 21:04
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Der Marshall Angriff gehört zu den schärfsten und interessantesten Systemen der Spanischen Partie. Sein Namensgeber, Frank Marshall, trug dieses Gambit 1918 erstmalig in einer Partie gegen Capablanca vor. Angeblich hatte Marshall dieses Abspiel Jahre zuvor analysiert und geheim gehalten, um es gegen den jungen Cubaner Capablanca einsetzen zu können.
In der angesprochenen Partie fand allerdings Capablance die besten Fortsetzungen am Brett und konnte die Partie trotz der Neuerung gewinnen. Aber basierend auf der Erfahrung der letzten knapp hundert Jahre läßt sich eindeutig feststellen, dass der Marshall Angriff zu den besten Systemen aus Sicht des Schwarzspielers gehören!
Die Ausgangsstellung des Marshall Angriffs wird nach den Zügen: 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. La4 Sf6 5. 0-0 Le7 6. Te1 b5 7. Lb3 0-0 8. c3 d5 erreicht. ... Weiterlesen »
Verfasst von ChessCoach am 12. August 2010 - 17:11
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Die Spanische Partie gehört zu den beliebtesten modernen offenen Eröffnungen unserer Zeit. Sie entsteht nach den Zügen: 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 und zeichnet sich die Komplexität und Vielfalt ihrer Systeme aus
Erstmalig erwähnt wurde sie schon im ersten gedruckten Schachbuch, einem Leitfaden des spanischen Schachspiels, geschrieben von Juan Lucena. Die erste genauere Untersuchung ging allerdings auf Ruy Lopez zurück - dies ist sicherlich der Grund dafür, dass die Spanische Partie im englisch-sprachigen Raum auch Ruy Lopez Opening genannt wird. ... Weiterlesen »
Verfasst von ChessCoach am 8. August 2010 - 9:35
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Der Lg8-Trick ist genauso simpel wie genial! Bei einer der häufigsten Einleitungen eines Königangriffes mit Lh7 oder Lxh7 stellt man zumeist schnell fest, dass der Läufer auf h7 den Angriff ins stocken bringt. Das Feld h7 muß geräumt werden, damit die Dame dort Matt sagen kann.
In vielen Fällen führt das Zurückziehen des Läufers nicht zum gewünschten Erfolg, da er danach noch immer die Diagonale nach b1-h7 blockiert. Die Lösung ist, ihn nach vorn nach g8 zu ziehen. Und obwohl dieser Zug so naheliegend und simpel ist, wird er oftmals übersehen! Unseren Denkmustern widerstrebt es zumeist, eine Figur, die noch wertvolle Dienste leisten könnte, so ins Abseits zu stellen. ... Weiterlesen »
Verfasst von ChessCoach am 3. August 2010 - 11:20
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