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Turmeinschlag auf g7

Dass das Turmopfer nicht nur auf g7 funktioniert sondern auch spiegelbildlich auf g2, zeigt schon unser erstes Diagramm. Es zeigt auch, dass dieses taktische Motiv nicht zu den überraschendsten gehört.

Wichtig bei diesem taktischen Muster ist, dass die Dame nach dem Einschlag a tempo auf die g-Linie geführt werden kann. Ohne sie ergibt das Opfer eigentlich keinen Sinn. Ebenfalls wichtig ist, dass die Dame im Alleingang lediglich ein Remis durch Dauerschach erreichen kann. Hierzu benötigt sie entweder die Felder g5 und f6 oder sie hat die Möglichkeit auf der g- und der h-Linie Schach zu sagen . ... Weiterlesen »

Verfasst von ChessCoach am 19. September 2010 - 18:00

ChessCoach's blog | 2 Kommentare

Falscher Läufer - Teil 2

So trivial die Regel um den falschen Läufer auf den ersten Blick erscheint, in der praktischen Partie ist sie es nicht - dafür sei als Beispiel hier folgendes Endspiel zwischen Kajakin und Sutovsky angeführt. Soll Sutovsky hier mit 1. ... Kd6 in ein Endspiel mit dem falschen Läufer abwickeln oder nicht?

Die Anwendung des Schachwissens in der letzten Phase der Partie offenbart immer wieder den Unterschied zwischen Amateur und Meister. Während der Amateur die Remisstellung sofort erkennt, wenn sie auf dem Brett erscheint, kann der Meister dieses Wissen s ... Weiterlesen »

Verfasst von ChessCoach am 1. September 2010 - 21:07

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Falscher Läufer

Das Endspiel König, Läufer und Bauer gegen den König ist auf Grund des immensen Materialvorteils eigentlich immer gewonnen - aber eben nicht immer! Wenn es sich bei dem Bauern um einen Randbauern handelt, so ist schon die Feldfarbe des Läufers zu beachten - deckt er das Umwandlungsfeld ab oder nicht? Und falls er das Umwandlungsfeld nicht beherrscht, muss geprüft werden, ob der verteidigende König die Ecke erreicht oder nicht.

Dies alles gilt es bei der Einschätzung eines solchen Endspiels zu beachten. Der Grund dafür ist der Tatsache geschuldet, dass stärkere Seite den verteidigenden Läufer nicht aus der Umwandlungsecke vertreiben kann, wenn der Läufer nicht das Eckfeld kontrolliert. Erreicht der Verteidiger eines der Schlüsselfelder in der Ecke, kann er Remis durch Patt erzwingen. ... Weiterlesen »

Verfasst von ChessCoach am 24. August 2010 - 21:20

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Inside Chess Trainingscamp

Derzeit findet in enger Zusammenarbeit mit den Schachfreunden NordOst Berlin das erste "Inside Chess Trainingscamp" am Wandlitzsee statt! Vom 14.08. bis zum 19.08. bieten wir 20 Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Schach zu spielen und Schach zu lernen, ihrem Hobby nachzugehen. Neben verschiedenen Trainingseinheiten zu den Themen Taktik, Eröffnung und Endspiel ist aber auch genügend Zeit für das freie Spielen, für Schachturniere, baden, wandern, Fußball, ...

Für dieses Camp haben wir die Villa Frieda, idyllisch am Wandlitzsee gelegen, angemietet. ... Weiterlesen »

Verfasst von ChessCoach am 16. August 2010 - 21:04

ChessCoach's blog | 1 Kommentar

Spanische Partie - der Marshall Angriff

Der Marshall Angriff gehört zu den schärfsten und interessantesten Systemen der Spanischen Partie. Sein Namensgeber, Frank Marshall, trug dieses Gambit 1918 erstmalig in einer Partie gegen Capablanca vor. Angeblich hatte Marshall dieses Abspiel Jahre zuvor analysiert und geheim gehalten, um es gegen den jungen Cubaner Capablanca einsetzen zu können.

In der angesprochenen Partie fand allerdings Capablance die besten Fortsetzungen am Brett und konnte die Partie trotz der Neuerung gewinnen. Aber basierend auf der Erfahrung der letzten knapp hundert Jahre läßt sich eindeutig feststellen, dass der Marshall Angriff zu den besten Systemen aus Sicht des Schwarzspielers gehören!

Die Ausgangsstellung des Marshall Angriffs wird nach den Zügen: 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. La4 Sf6 5. 0-0 Le7 6. Te1 b5 7. Lb3 0-0 8. c3 d5 erreicht. ... Weiterlesen »

Verfasst von ChessCoach am 12. August 2010 - 17:11

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Die Abtauschvariante der Spanischen Partie

Die Abtauschvariante der Spanischen Partie ist eigentlich schon genauso alt wie die Spansiche Partie selbst, fristete allerdings bis zu den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts ein trostloses Dasein. Erst Fischer gelang es mit einigen Erfolgen sie wieder mit neuen Ideen zu beleben.

Die Ausgangsstellung der Abtauschvariante erreichen wir nach: 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 a6 4. Lxc6. Und hier lauert schon eine erste kleine Falle! Das allgemeine Prinzip "ins Zentrum hinein schlagen" findet hier keine Anwendung, das heißt 4. ... bxc6 ist verkehrt. Man muss als Schwarzspieler mit dem d-Bauern zurückschlagen, dies ermöglicht dem Schwarzen später eine leichtere Entwicklung seiner Figuren.

Nach 4. ... dxc6 gibt es eigentlich nur eine ernstzunehmende Fortsetzung. In der Vergangenheit wurden 5. Sxe5, 5. d4 und 5. Sc3 ausprobiert, diese Fortsetzungen führten allerdings allesamt dazu, dass die Abtausch Variante an Popularität einbüsste. Die aktivste Forsetzung ist, wie Fischer schon zeigte, 5. 0-0!

Die Hauptfortsetzungen sind hier:

Die einzelnen Systeme sind zu vielfältig, um hier genauer auf sie eingehen zu können. Wer sich intensiver mit dieser schönen Eröffnung beschäftigen möchte, dem sei das Studium des Kindermann Buches "Spanische Abtauschvariante" empfohlen!

Aber näher eingehen möchten wir hier noch auf eine Besonderheit der Spanischen Abtauschvariante. In dieser Eröffnung gibt der Weißspieler sein Läuferpaar für die bessere Bauernstruktur. Als Kompensation hat Schwarz zumeist sehr gutes Figurenspiel im Zentrum. Darüber hinaus kommt es häufig zu einem frühen Damentausch. Und es ist ratsam für jeden von Euch, der sich mit dem Gedanken trägt, diese Eröffnung in sein Repertoire aufzunehmen, sich mit den typischen Endspielen der Spanischen Abtauschvariante zu beschäftigen!

Das typische Endspiel ist von der schlechten schwarzen Bauernstruktur geprägt. 4 schwarze Bauern stehen am Damenflügel auf drei Linien 3 weißen Bauern gegenüber. Am Königsflügel stehen aber 4 weiße Bauern auf vier Linien 3 schwarzen Bauern gegenüber. Man sagt, dass dieses Bauernendspiel - von wenigen konkreten Positionen abgesehen - fast immer für Schwarz verloren ist. Das ist auch einleuchtend sobald man versteht, dass Schwarz am Damenflügel keinen Freibauern bilden kann, während dies für den Weißspieler kein Problem darstellt. Aus diesem Grund sollte Schwarz eigentlich auch jeden Tausch im späten Mittelspiel bzw. frühen Endspiel vermeiden!

 

Memory-Ecke

In unserer Memory-Ecke findet ihr die Stellungen nebst Erklärung, die man sich bei dieser Eröffnung merken sollte. Am Ende kann man sich wie üblich auf dem Demo-Brett ein Beispiele vorspielen lassen.

 

Demobrett

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Verfasst von ChessCoach am 10. August 2010 - 8:35

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